Wir bauen Leitungen unsichtbar

RAMMUNG

Normales Erdreich
Fels
Kies, Schotter
Sandstein
Findlinge
Länge
bis
Durchmesser
Mehrere Rohre möglich
80 m 130 - 2000 mm
Unter Umständen


Anwendungsbereiche


Unterquerung von Strassen, Bahnlinien, Gebäuden, Garten- und Sportanlagen, Bächen sowie Kunstbauten




BESONDERHEITEN


Die wenig aufwendige und deshalb kostengünstige Rammung eignet sich zum Erstellen von Stahlrohrtunnel für Werkleitungen auf geraden Strecken. Sie kommt nur im normalen Baugrund, ohne Fels oder grössere Findlinge zum Einsatz.



VORGEHEN


Bei der Rammung wird ein Stahlrohr aus einer Grube durch das Erdreich geschlagen. Die Rammung erfolgt in Teilstücken: sobald das erste Rohrstück in das Erdreich eingerammt ist, wird die Ramme vom Stahlrohr entfernt, das nächste Stahlrohr angeschweisst, die Ramme wieder montiert und das Rohr weiter eingerammt. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis die Zielgrube erreicht ist.

Während des Vortriebs sammelt sich das durchfahrene Erdmaterial im Stahlrohr an. Wenn die Zielgrube erreicht ist, wird das Stahlrohr mit Wasser oder Luft vollständig entleert.

Ähnlich wie bei Imlochbohrungen können nur gerade Strecken erstellt werden. Ein wesentlicher Unterschied besteht darin, dass die Rammung nur in leicht abbaubarem Untergrund möglich ist. Trifft man auf festgelagertes Material oder sogar Festgesteine, ist die Stahlrohrrammung nicht geeignet.